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StormC v4
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Einführung

Die neue Dimension des Programmierens

Wichtigstes Merkmal am neuen Entwicklungssystem ist der Schritt hin zum neuen AmigaOS. Noch läuft zwar alles auf dem Classic Amiga, doch alles wurde mit dem Augenmerk auf leichte Portierbarkeit neu entwickelt.

Ein großer Schritt zu mehr Professionalität wurde durch die Entscheidung getan, den GNU-Compiler in einer angepaßten Version zu unterstützen. Der aktuelle Storm-Compiler ist zwar nicht weniger professionell, aber leider nicht einfach auf andere Systeme zu portieren. Der neue StormGCC ist sehr kompatibel zum Storm-Compiler, unterstützt bekannte Preprozessorsymbole (z.B. __FUNC__), schreibt sowohl in 68K wie auch in PPC das Amiga Hunk-Format in Objektdateien und erzeugt das gleiche Debugdateienformat wie StormC. In der PowerPC-Version unterstützt StormGCC die PowerOpen/WarpOS-Konventionen.

Im neuen StormC kommt der Netzwerkfähigkeit sehr große Bedeutung zu. StormC kann nun problemlos von einem Programmiererteam eingesetzt werden, das gemeinsam an ein und demselben Projekt arbeitet. Ein wichtiges Hilfsmittel hierbei ist CVS Concurrent Versions System. Mit Hilfe von CVS können mehrere Entwickler gleichzeitig an einem Projekt oder Quelltext arbeiten und ihre Änderungen kontrolliert zusammenführen. StormC zeigt im Projekt Versionsnummer und Status der Dateien an und markiert problematische Dateien farblich.

Die Netzwerkeigenschaften werden unterstrichen durch das nun möglich gewordene, verteilte Make. Im Netzwerk können mehrere Rechner gleichzeitig zum Compilieren eines Projekts benutzt werden. StormC ermittelt automatisch freie Rechner und verlagert Compilieraufgaben auf diese. Eine Make Logdatei protokolliert sämtliche Compilieranweisungen, Fehlermeldungen und erlaubt eine exakte Fehlerdiagnose in komplexen Projekten.

Weitere Neuerungen sind in der Projektverwaltung und im Editor zu finden. Mit Hilfe der globalen Suche kann das Projekt oder alle Projekte inklusive hierarchischen Projekten mit Volltextsuche inklusive AmigaDOS Mustern durchsucht werden. Dabei ist es möglich, durch Doppelklicken auf die Suchergebnisse direkt zu deren Position im jeweiligen Quelltext zu gelangen.

Der Benutzer kann nun eigene Sektionen anlegen und bestimmen, was für Dateien dort hineingelegt und wie die Dateien editiert, angezeigt oder compiliert werden. Sektionen können alphabetisch sortiert und unterschiedlich eingefärbt werden. Ein Hilfemenü liefert umfangreiche Online-Hilfe zu StormC, GCC, AmigaOS Includes und Autodocs. Eine Sprechblasenhilfe liefert bei Bedarf erste Hilfestellung.

Der neue Editor setzt nun auch CVS-Konflikte, Installer- und AmigaGuide-Anweisung anhand neuer Lexika farblich vom restlichen Quelltext ab. Beim Eintippen von Namen bekannter Systemfunktionen wird passend der entsprechende Prototyp angezeigt, was die weitere Eingabe der Parameter zur jeweiligen Funktion erheblich vereinfacht. Der Doppelklick auf einen Dateipfad (z.B. in einer Includeanweisung) lädt die Datei in ein neues Editorfenster. Desweiteren ist die Tastaturbelegung frei konfigurierbar.

Neu hinzugekommen ist ein Programm zur Dokumentation. Mit StormDOC erfaßt man ToDo-Listen, Bugreports und Programmdokumentationen. Es protokolliert alle Aktionen des Benutzers, kennt verschiedene Zielgruppen und Zustände der Einträge, die jeweils auch als Suchkriterien einstellbar sind.

Der neue Debugger arbeitet beiauf 68K- und PPC WarpOS-Programmen mit dem StormCompiler und StormGCC zusammen. Das Debuggen ist nun nicht mehr nur auf ein Programm beschränkt - auch Tasks und Shared Libraries lassen sich nun Schritt für Schritt abarbeiten. Bei auftretenden Enforcer-Hits wird vom Debugger direkt die Quelltextposition des Übeltäters gezeigt.

Alles in allem ist StormC 4 ein vollständig überarbeitetes und stark erweitertes Hilfsmittel, das die Software-Entwicklung auf dem Amiga erneut beschleunigen und qualitativ professioneller gestalten wird.

StormC wird auf CD ausgeliefert und ist für nur 49,95 Euro in unserem OnlineShop erhältlich.


 
News

16. Juli 2001
StormC wird offizielles Entwicklungssystem
Amiga Inc. hat bekanntgegeben, daß StormC das offizielle Amiga Entwicklungssystem ist, das dabei sowohl AmigaOS, als auch AmigaDE unterstützen wird.

17. April 2001
STL für StormC 4
Raymond Zarling hat die Standard Template Library (STL) für StormC 4 portiert. Diese Bibliothek ist eine umfangreiche Sammlung von Algorithmen und Datenstrukturen, die die Erstellung von Programmen sehr erleichtern kann. Sie ist auch als Teil des aktuellen C++ Standards festgelegt. Die Amiga-Sourcen findet man im Aminet, die Original-Sourcen sind auf stlport.org und die Dokumentation findet man auf sgi.com.

10. April 2001
Update Patches für StormC 4
Zu StormC 4 gibt es im Downloadbereich ein erstes Update, das verschiedene Probleme behebt und die Unterstützung für Mixed Binaries und Shared Libraries verbessert bzw. vervollständigt.

26. Februar 2001
GNU Sourcen von StormC
Das neue StormC Compilersystem setzt in der Version 4 speziell angepaßte Versionen der GNU-Projekte GCC und CVS an. Der Source-Code dieser Projekte liegt auf unserem Server im Downloadbereich bereit.

12. Januar 2001
Der Quantensprung: StormC 4
Die neueste Version des erfolgreichen Entwicklungssystems stellt einen echten Quantensprung dar: Netzwerkfähigkeit, verteiltes Make, CVS, modifizierter GCC-Compiler für das Amiga Hunk Format, globale Volltextsuche, StormC 4 erweiterter Editor, debuggen von Tasks und Shared Libraries und das neue StormDOC.
Wichtigstes Merkmal am neuen Entwicklungssystem ist jedoch der Schritt hin zum neuen AmigaOS. Noch läuft zwar alles auf dem Classic Amiga, und so wird er auch veröffentlicht werden, doch alles wurde mit dem Augenmerk auf leichte Portierbarkeit neu entwickelt. Nicht zuletzt deswegen wird als Compiler nun eine modifizierte Version des GCC eingesetzt.


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